Monday, October 5, 2009

welcome to my new home... (eng. version)

(like the last post just english/translated by micha)
I´m living, together with 50 other people form all over the world, in Pretoria at a big training base. It is really interesting and challenging with all those different kinds of culture. First week everyone introduces their country with their own food. So here I am eating like people in India taking food with only ma right hand.

In small teams of two people were cooking every two weeks for the whole crew. Out A_Team is about 25 People and we are living in groups of two or four persons in our cottages. I love our little house – you have seen it in one of my posts before. Rebecca, Roselyn, Stini and made it a nice looking home.

My days begin at 6 a clock in the morning, hoping for a warm shower. It is just like a lottery, if you will have warm or cold showers. Half an hour later will have our morning prayers. Getting up as early as this made me nervous by thinking of it, but as I live it now I love it. It is a great gift starting the day with god.

Summer is starting and the first lemons are eatable. Our days are never the same. Seminaries and practical work is ever changing. Working on the base camp, working on a garden, car wash and things like that. It is real fun, though it does not sound like that.

Once a week we are visiting the mall. First I thought of being in America, but our way through the slums in front of the mall made me sure of not being there: begging children and poorness in the streets. It made me sad, seeing the rich and poor living so close to each other.

Children are not like those in Germany. They are looking and reaching for contact every minute.

Saturdays and Sundays are our leisure time: washing my shirts, sleeping and phoning up my mom and friends. I love the African worship in the services.

From 24th September will have our first outreach to Botswana for two weeks. We have no idea what will happen for everything seems to me a bit improvised.

Kind regards, Pina

Tuesday, September 22, 2009

Welcome to my new home…

Einen kleinen Eindruck über mein Leben hier habt ihr ja schon bekommen. Aber jetzt berichte ich mal mehr.

Ich wohne hier in der Nähe von Pretoria auf einer großen Trainingsbase. Zusammen mit ca. 50 Leuten aus der ganzen Welt. Es ist spannend und herausfordernd mit so vielen Kulturen auf einem Fleck zu leben. In der ersten Woche hat jedes Land sich und sein Essen vorgestellt.

<-- „Hier esse ich gerade indisch, mit der rechten Hand und ohne Besteck.“ Gekocht wird in kleinen Küchenteams. Alle 2 Wochen ist jedes Team einmal dran und kocht die Mahlzeiten für alle. Unser A-Team (African Exposure Team) besteht aus 25 Leuten. Wir wohnen immer zu viert oder zu zweit in kleinen Hütten oder Zimmern. Ich liebe mein kleines Haus. Ihr habt es ja schon im ersten Newsletter gesehen.Wir (das sind ich, Rebecca aus Holland, Roselyn aus Papua Neu Geuinea und Stini aus Deutschland) haben es uns ziemlich schön eingerichtet. Am Anfang sah das hier echt noch düster aus, aber jetzt ist es total gemütlich. Mein Tag beginnt hier um 6:00 Uhr morgens. Mein erster Gedanke: „Hoffentlich sind die Duschen warm.“ Die Wasserleitungen sind hier sehr launisch und es kommt öfter vor, dass sie auf warmes Wasser keine Lust haben. Um 6:30 Uhr sitzen wir (noch in der Kälte) zusammen beim Input und haben danach Stille Zeit. Am Anfang dachte ich, dass das sicher total schrecklich wird immer so früh aufzustehen, aber mittlerweile mag ich es sogar. Es hat was besonders die Stille Zeit im Sonnenaufgang zu haben und den Tag bewusst mit Gott zu starten.
Hier beginnt jetzt der Sommer. Es wird warm und die ersten Zitronen von den Bäumen sind reif.

Unser Tagesablauf ist recht abwechslungsreich. Wir haben entweder verschiedene Seminare oder Practical work. Es fallen immer Arbeiten an auf der Base. Wir haben schon einen Garten angebaut, Autos gewaschen und so. Klingt total deprimierend? Ist es aber nicht. Wir gestalten, und das „Arbeiten“ ist immer lustig genug.

Einmal in der Woche gehen wir in die Einkaufsmall. Als wir da ankamen dachte ich, dass ich in Amerika gelandet bin. Die ist einfach nur riesengroß. Hier gibt es wirklich alles, aber für einen Bruchteil von den Preisen in Europa. Das ist die eine Seite von Südafrika.

Aber auf dem Weg zur Mall sieht man auch die andere Seite: Bettelnde Kinder am Auto und Armutsviertel an den Straßen. Ich find es hart zu sehen, dass arm und reich hier direkt nebeneinander wohnen.

Die Kinder hier sind ganz anders als in Deutschland. Man trifft sie überall und die kommen sofort auf einen zugerannt und fangen an Kontakt mit dir aufzunehmen.
Samstags und sonntags sind unsere freien Tage. Zeit für Handwäsche, ausschlafen, telefonieren…

Sonntags morgens ist immer ein Gottesdienst. Ich liebe den afrikanischen Lobpreis. Die Gottesdienste hier sind sehr lebendig.

Am 24. September beginnt unser erste Outreach ins Swazieland für 2 Wochen. Das ist an der Grenze zu Botswana. Wir haben noch keine Ahnung was genau uns da erwarten wird. Hier läuft alles recht spontan ab.

Übrigens: Ich kann das Vorurteil, dass die Afrikaner ein anderes Zeitverständnis als die Europäer haben nur bestätigen. Bei uns wird Zeit in Sekunden definiert, hier eher nach dem Stand der Sonne;

Die besten Grüße

Pina :o)

(english translation will follow. micha)